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Gwendolyn Masin


Gwendolyn Masin

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Große Gefühle und Orchester-Kompositionen gespielt in kleinster Besetzung – Ausnahme-Violinistin Gwendolyn Masin hat es gewagt und interpretiert auf ihrer neuen CD mit dem Titel ORIGIN mit nur sechs Musikern neu arrangierte Werke von Bartók, Bloch, de Falla, Kreisler, Ravel und Sarasate.

Vorab: Das Experiment ist gelungen. „Ich bin sehr erleichtert. Wenn man klassische Musik als Hochkultur der Kunst auf den Ursprung der kompositorischen Idee reduziert, ist das ein einmaliges Erlebnis mit unbekanntem Ausgang – für den Künstler, vor allem für denjenigen, der zuhört“, betont Gwendolyn Masin, die sich ganz bewusst für den Albumtitel ORIGIN entschieden hat. Die Herkunft, die Quelle von etwas Großem zu entdecken, ist das Konzept dieses Albums, auf dem sich die bekannte Professorin für Violine in Bestform präsentiert. Selten hat sich eine musikalische Entdeckungsreise besser angehört als auf ORIGIN. Zusammen mit ihren Schülern, den Violinistinnen Dorottya Ilosfai, Priyanka Ravanelli und Léa Valentin sowie Schülern der Young European Strings School of Music, Martin Moriarty (Viola), Patrick Moriarty (Violoncello) und Iván Sztankov (Bass) hat Gwendolyn Masin Bartók, Bloch, de Falla, Kreisler, Ravel, und Sarasate in Kleinstbesetzung eingespielt. Da bei einigen der Komponisten offenbar das für Ungarn typische Instrument Cimbalom eine große Rolle gespielt hat, hat sie bei vier Werken den Cimbalom-Spieler Miklós Lukács virtuos eingebunden – dies verleiht ORIGIN eine besondere musikalische Stimmung und Authentizität. Bis auf Bartóks Romanian Dances und Ravels Tzigane wurden die Werke von Raymond Deane in Zusammenarbeit mit Masin mit viel Gefühl für die Intension und den Geist der großen Meister arrangiert. Der musikalisch faszinierende Weg führt schonungslos direkt zum Kern, zur Inspiration der großen Komponisten auf ORIGIN. Gwendolyn Masins bekannt leidenschaftlich-virtuose Interpretation klingt dabei mühelos leicht, lädt zum Träumen ein, verführt schamlos, bewegt und überrascht.

Das von Naxos online und von TIMEZONE in Deutschland auf CD veröffentlichte Album ist ab 20. Mai 2016 im Handel. Auftritte folgen unter anderem in Italien, Ungarn und Irland.

Über Gwendolyn Masin

Ihre weltweite Konzerttätigkeit hat sie als Solistin u. a. mit Orchestern wie die Ungarische Nationalphilharmonie, das RTÉ National Symphony Orchestra und das RTÉ Concert Orchestra, die Staatlichen Sinfonieorchester von St. Petersburg und Weißrussland, das Berner Symphonieorchester, das Musica-Viva-Kammerorchester aus Moskau und das Savaria Orchestra auf Tournee zusammengeführt. Zu den Höhepunkten ihrer Kammermusikdarbietungen zählen Konzerte mit Musikern wie Philippe Graffin, Jan Talich, Maxim Vengerov, Lilli Maijala, Adrian Brendel, Pavel Gomziakov, Gavriel Lipkind, Julian Steckel, István Várdai Kit Armstrong, Finghin Collins, Peter Frankl, Aleksandar Madzar, György Sebök, Reto Bieri, Kaspar Zehnder, sowie mit den Schauspielern Hanns Zischler und Heidi Maria Glössner. Gwendolyn Masin hat unter anderem Werke von Raymond Deane, Urs Peter Schneider, Daniel Schnyder, Eric Sweeney, Martijn Voorvelt und John Buckley uraufgeführt. Buckley widmete ihr sein erstes Violinkonzert. Der Komponist, Klarinettist und Jazzmusiker Don Li komponierte Solostücke und Filmmusik für sie. Professorin Gwendolyn Masin unterrichtet Violine an der Haute école de musique de Genève in der Schweiz und hat zahlreiche nationale und internationale Preise in Irland, Südafrika, der Schweiz, in Großbritannien und den Niederlanden erhalten. Sie ist Gründerin des seit 2006 jährlich stattfindenden GAIA Musikfestivals, von der Presse gelobt als eines der wichtigsten Festivals der Schweiz. Sie lebt in Bern.


Album: Origin
Artist: Gwendolyn Masin
Genre: Classical
Kat.-Nr.: TZ1169
Label: Timezone (12791)
Jahr: 2016

01. Danse espagnole from "La vida breve" 3:36

02. Nigun (Improvisation) from Baal Shem 6:36

03. Bartók Impressions 5:12