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Julia A. Noack


Julia A. Noack

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Die Frau, die sich traut

Sie hatte herausgefunden, in welchem Hotel Bob Dylan absteigen würde, damals in Bonn. Und sie hatte nicht nur ihre Demo-CD und eine Gitarre dabei, sondern auch unverschämtes Glück. „Mr. Dylan, would you have a second?“, fragte Julia A. Noack forsch den Gott aller Songwriter, als er aus dem Aufzug trat – und unglaublich, aber wahr: Sie durfte ihm ihre Songs vorspielen. Irgendwann sogar seine eigenen: „Blind Willie McTell“ sangen sie gemeinsam. Er stimmte zwischendurch ihre Gitarre, lobte ihre Songs, gab ihr Tipps – und fühlte sich von Julias Stimme an Emmylou Harris erinnert. „Das war was Besonderes“, erinnert sie sich an diese unvergessliche Begegnung 2003. Doch es war viel mehr: Es war ein Ritterschlag. Danach nahm sie zwei Studioalben auf – ein Mädchen aus Berlin mit Gitarre; eine Folklady, die schon mit Dylan gespielt hatte. Bis heute bekommt sie einen Backstagepass, wenn er durch Deutschland tourt. Die Folklady hat Eindruck hinterlassen beim König des Folk.

Die Achse Berlin–Wien

Inzwischen ist Julia A. Noack viel weiter und ihr Album „The Feast“ der nächste Schritt, ein großer: Mit dem Wiener Produzenten Alexander Nefzger dockt sie an die internationale Indieszene an. Nach Christiane Rösinger, Ja, Panik oder illute nutzt jetzt auch sie die Synergieeffekte der Achse Berlin–Wien. Mit Nefzger, der durch ungewöhnliche Produktionen für Clara Luzia und andere österreichische Indiekünstler bekannt wurde, entwickelte Julia A. Noack experimentierfreudige Arrangements für ihre lyrischen Songgedichte, für Lovesongs ohne das Wort „Love“, für naturinspirierte Metaphern wie „silver whisper in the trees“. Es war die intensive Zusammenarbeit zweier kreativer Kraftzentren: „Wir waren in einer musikalischen bubble.“ Das Ergebnis: Posaunen, elektronische Störer, knisternde Perkussion, A- und E-Gitarren und im Zentrum des Klanggemäldes Julias Stimme, aus der Nefzger alles herausholt – und die (sorry, Bob!) gar nichts von Emmylou Harris hat. „The Feast“ ist genau das geworden, was sein Titel verheißt: ein akustisches Gelage. Ein Festmahl aus Sounds, Loops und Klangfarben, aus Poesie, großen Melodien und Refrains, die zu Popmantras werden. Ein Album, das schimmert und schillert vor Ideen und Einfällen.

Der Blick nach vorn

Mit „The Feast“ ist Julia A. Noack endgültig keine Folklady mehr, sondern eine Indiepopkünstlerin. Sie hat das Korsett eines Genres abgeworfen, das ihr zu eng geworden ist. Sie hat sich neu erfunden. „Trotzdem wäre ich gern noch mutiger“, sagt sie. Doch was kann mutiger sein, als Bob Dylan in einem Bonner Hotel anzusprechen und stundenlang mit ihm zu musizieren? Die Wirbel, die der Meister beim Stimmen ihrer Gitarre drehte, hat sie sofort mit Tesa abgeklebt. Das konserviert seine Fingerabdrücke. Denn auch wenn Julia A. Noack jetzt nur noch nach vorne blickt: Ein bisschen Nostalgie darf sein. - Matthias Wagner

Discografie

2007 Piles & Pieces (Phonector)
2010 69.9 (Timezone)
2010 Best of (Clearaudio)
2011 Sudden Twist EP (Timezone)
2013 The Feast (Timezone)


Zeigt die vergangenen TermineGig-History

Tourdaten/Termine


Z.z. leider keine aktuellen Tourdaten/Termine


Album: The Feast
Artist: Julia A. Noack
Genre: Pop
Kat.-Nr.: TZ999
Label: Timezone (12791)
Jahr: 2013

09. The Feast 4:38

01. Want/Be 2:27

06. Summer, Something 4:44

Album: Everything Is Sexuality (Single)
Artist: Julia A. Noack
Genre: Pop
Kat.-Nr.: TZ058
Label: Timezone (12791)
Jahr: 2013

01. Everything Is Sexuality 3:31

Album: Sudden Twist - Single
Artist: Julia A. Noack
Genre: Singer/Songwriter
Kat.-Nr.: TZ9998
Label: Timezone (12791)
Jahr: 2011

01. Sudden Twist - Radio Edit 4:02

02. Sudden Twist - Gernot Ebenlechner Remix 3:31

03. Sudden Twist - Volker Meitz Remix 5:19

Album: 69.9
Artist: Julia A. Noack
Genre: Singer/Songwriter
Kat.-Nr.: TZ028
Label: Timezone (12791)
Jahr: 2010

06. Grizzly Girl 2:58

07. Me And The AD 3:47

12. Lay Your Head 5:28

Album: Piles & Pieces
Artist: Julia A. Noack
Genre: Singer/Songwriter
Kat.-Nr.: TZ518
Label: Timezone (12791)
Jahr: 2007

01. Are You With Me Now 4:18

02. Leaving The Door Ajar 3:09

03. Underwater Death 3:59