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The Konincks


The Konincks

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The Konincks feiern den Blues mit Rock’n‘Roll-Attitüde. Ungeschliffen, bisweilen etwas sperrig, mit einer kompromisslosen Alles-oder-Nichts-Haltung, geben sie sich völlig der Musik hin. Das hört man deutlich auf Ihrem Debutalbum «While I’m Listening To My Breath».

«I Lied To You When I Told You I Wasn‘t Crazy» singt Julia Herzog und man glaubt es ihr aufs Wort. Die Sängerin und Texterin ist weder schrill noch überdreht. Aber wenn ihre Augen aufblitzen, dann ist spürbar Gefahr im Verzug. Herzog ist hochsensibel, pures Nitroglyzerin, das bei kleinster Erschütterung hochgehen kann. Zum Beispiel, wenn man ihre Stimme mit derjenigen von Janis Joplin vergleicht. Anderen würde der Vergleich mit der wohl größten Bluesrocksängerin aller Zeiten freuen, Herzog verneint energisch. Ihre tiefe und kratzige Stimme bringt eine wildkatzenartige Bissigkeit in dieses Rockquartett, die aufhorchen lässt und perfekt zum Sound der Band passt. Ihre Texte sind größtenteils in irgendeiner Form autobiographisch. «Ich schreibe oft zuerst Gedichte und setze dann einfach einen Refrain obendrauf», erklärt die Sängerin.

The Konincks tauchen zuweilen tief ein, in die verworrene Vergangenheit des Blues und scheuen selbst vor Mundharmonika und Slidegitarren-Riffs nicht zurück. Gleichzeitig verneigt sich die Band vor Led Zeppelin, Pink Floyd, die frühen Fleetwood Mac und der ganzen West Coast Psychedelic-Bewegung, ohne dabei auch nur eine Sekunde angestaubt oder antiquiert zu klingen. Vielmehr katapultieren The Konincks den Bluesrock ins 21. Jahrhundert und finden jenseits angestrengter Hipsterblog-Diskurse und blutleerer Mainstreammedien ein begeistertes Publikum.

Sie spielten vor Hardrockern, bierbäuchigen Bikern und blutjungen Jack White-Fangirls, und absolvierten eine erfolgreiche Europatournee im Vorprogramm von Blues Rock-Legende Richie Kotzen. Auch unter Heavy Metal-Hörern finden sie Freunde, Szenesprachrohre wie Metal Hammer oder Stormbringer zollten der Band Respekt. Grund dafür ist neben Herzogs bemerkenswerter Stimme genauso die Energie und Spielfreude der Konincks, aus der eine sehr eigene, intensive und aussergewöhnliche Rock ?n ?Roll-Atmosphäre entsteht.

Diese ist auch auf ihrem Debütalbum «While I’m Listening To My Breath» zu spüren. Bass und Drums sorgen für den nötigen Schub, die Gitarre heult auf und nebst der stimmgewaltigen Julia Herzog finden dominante Gitarrensoli Platz. Viele würden diese Tracks im Studio mit Sounds überfrachten und an die Wand fahren. Doch The Konincks beherrschen die Kunst der Reduktion. Sie wissen, dass manchmal die Töne, die man spielt, weniger wichtig sind als diejenige, die man weglässt. «Darkish Poet» etwa ist ein knochentrockener, aufs Minimum reduzierter Rock’n’Roll-Song, der problemlos ins Repertoire der Eagles of Death Metal passen würde. Simpel, aber effektiv. Doch The Konincks können auch anders. Ruhig zu Beginn, legt der Track «Whitering» im Verlauf mächtig zu, bis Stimme und Gitarre in wilder Raserei explodieren. Und dann ist da noch «Better», diese Hymne der Millenials: «Should have, would have, could have ...» – ein Song über die Ohnmacht der unzähligen Möglichkeiten, die die Generation Y scheitern lässt.

«While I’m Listening To My Breath» ist ein gewaltiges Album, dreckig, verschwitzt, atmosphärisch und ja, ziemlich durchgeknallt.


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31.03.2017 Oberentfelden (CH) Böröm

Album: While I'm listening to my Breath
Artist: The Konincks
Genre: Rock
Kat.-Nr.: TZ1011
Label: Timezone (12791)
Jahr: 2015

01. What About Me 4:07

02. Better 3:08

03. Smoking Man's Friend 3:41