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Raindance Kid


Raindance Kid

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Sommer 2014. Die heiße Sonne Kentuckys brennt auf den staubigen Highway und ein paar Hinterwäldler trinken schwarzgebrannten Schnaps im Schatten einer alten Scheune. Gleichzeitig gründen in Hamburg vier Filmstudenten die Rockband Raindance Kid.

„Schon irgendwie Country, aber für mich ist das Heavy Metal!“ So eine Stimme aus dem Publikum bei einem der frühen Konzerte von Raindance Kid, die ihre Musik selbst „Post-Country“ nennen. Die Verschmelzung von Americana und Post Rock changiert zwischen ekstatischer Inbrunst und filigranen Sphären, in einer ungebrochenen Intensität, der man sich nicht entziehen kann. Doch obwohl die Songs immer wieder Ursprünge im Sound amerikanischer Folk Musik anklingen lassen, versteckt sich Raindance Kid hinter keinem Klischee und verzichtet auf ironische Überhöhung. So verbinden sich die, eher dem Folk entspringenden, Instrumente Banjo und Geige mit der Standard-Rock-Besetzung auf faszinierende Weise und lassen den Sound entstehen, der Raindance Kid so einzigartig macht.

Sänger und Songwriter Nikolas Kuhl singt von Spiritualität, Abgründen und zwischenmenschlichen Beziehungen und benennt die Dinge dabei in seiner ganz eigenen, von Metaphern und Allegorien schillernden Sprache. Der Pathos der amerikanischen Weite findet sich in der kalten Romantik der nordischen Landschaft. Die morbide Tristesse der Prärie wird zum urbanen Moloch und der Outlaw zum Stadtneurotiker. Zugegeben, manchmal geht es auch um Cowboys, Knarren und Whisky.

Das Publikum tanzt und taumelt, von treibenden Beats befeuert. Es schwebt und träumt, von psychedelischen Klangteppichen entrückt. Die geballte Kraft von sechs Musikern auf der Bühne bricht dem Publikum entgegen und zieht es gleichsam in ihren Bann. Doch auch in kleineren Besetzungen weiß Raindance Kid zu verzaubern, denn die Songs verfehlen auch im schmaleren Arrangement nicht ihre intensive Wirkung.

Dazu die Worte eines unbekannten Fans: „Raindance Kid ist magisch und hypnotisierend. Frontmann Nikolas Kuhl strahlt mit ungeheurer Intensität, der man sich nicht zu entziehen vermag, das aus, was er singt und fühlt. Die Magie, die davon ausgeht, lässt sich allenfalls mit der vergleichen, die einst Jacques Brels Konzerte bestimmt haben muss - auch wenn Raindance Kid mitnichten Chansons feilbietet.“

In diesem Sinne: „Here it comes, the Raindance Kid.“


Album: Swayer
Artist: Raindance Kid
Genre: Rock
Kat.-Nr.: TZ1597
Label: Timezone (12791)
Jahr: 2018

01. Wintersland 7:47

02. Anthem 5:12

03. Swayer 5:36